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Unsere Vision

 

"Education is the most powerful weapon which you can use to change the world - Bildung ist die mächtigste Waffe, mit der wir die Welt verändern können " Nelson Mandela

 

Unsere Vision war zunächst, dieses Zentrum wirklich nur für Mädchen zu errichten. Als wir vor Ort waren  haben wir dann aber festgestellt, dass es so nicht funktionieren wird. Deshalb haben wir uns entschieden, dass auch Jungen die Schule und das Ausbildungszentrum besuchen können. 

Außerdem werden wir - sobald es unsere finanziellen Mittel erlauben -  ein Wohnheim für Mädchen und ein Wohnheim für Jungen bauen, in den unsere Schüler*innen, bei denen es zuhause Probleme gibt, während der Schulzeit wohnen können. Oft leben den Kinder bei alten, gebrechlichen Großmüttern , die es nur mit großen Anstrengungen schaffen, die Kinder zu versorgen, oder es gibt auch viele alleinerziehende Väter oder Mütter, die mit der Versorgung völlig überfordert sind. Somit hat unsere Schule dann einen Internat-Charakter und die Kinder gehen lediglich in den Ferien nach Hause. Das entlastet die Familien

  

Unser  Kinderdorf & Bildungszentrum - das "Kwa Moyo Children's Village & Education Center" soll folgendes beinhalten:

 

1.  einen Kindergarten und Vorschule (Nursery School),  eine Primary School und möglicherweise  (sehr viel später) eine Secondary School

2.  ein Mädchen- und ein Jungenwohnheim , in dem unsere Schüler*innen während der Schulzeit wohnen können.

3.   eine Ausbildungsstätte für zukunftsorientierte  Berufe.

4.   Einen Farmbetrieb um Einkommen für das Zentrum zu generieren, aber auch um junge Menschen zu "Biobauern" auszubilden.

5. eine  Gesundheitsstation

6. ein Projekt für Frauen

7. ein Projekt für die Väter

8. ein Projekt für die Jugend.

9. ein Mikrokredit-Projekt

 

Nach Abschluss der Primary School, werden natürlich nicht alle Kinder zur Secondary School (weiterführende Schule) gehen können. Mit unserer Ausbildungsstätte können wir aber dafür sorgen, dass sie nicht auf der Straße stehen, sondern einen handwerklichen oder kaufmännischen Beruf erlernen.
Da z.B. die Schneiderinnen  auch während der Ausbildung etwas herstellen, erhoffen wir uns hierdurch gleichzeitig Einkommen für das Zentrum zu generieren.


Wir arbeiten aktiv mit der Gemeinde zusammen. Am 11. Juli 2014 fand auf unserem Grundstück eine Versammlung der Gründstückseigentümer Vereinigung, sowie des Verbandsgemeinde- und Gemeinderates statt. Sie haben uns als Mitglied in ihrer Region anerkannt und uns jede Unterstützung  -  die ihnen möglich ist - angeboten.

 

Netterweise hat sich die Gemeinde  bereit erklärt, die Straße, die zu unserem Grundstück führt, in Eigenleistung herzurichten. Im Oktober 2013 hat die Gemeinde dieses Versprechen schon eingelöst und die Straße schon  einmal geschottert. Das ist schon eine große Erleichterung. Auch wenn sich das "kwa moyo" Grundstück nur 3 km von der geteerten Hauptstraße befindet, benötigte man zwischen 30 und 45 Minuten um dort hinzugelangen. 

 

Als nächstes wird die Gemeinde  dafür Sorge tragen, dass der Stromanschluss zu unserem Grundstück verlegt wird.

 

Ein weiterer Teil unseres Projektes wird sein den Mädchen, die wegen Schwangerschaft die Schule abbrechen mussten, eine Möglichkeit eröffnen  eigenes Einkommen zu generieren. Je nach Begabung werden wir sie individuell fördern.

 

Am 13.04.2013  haben wir in Uganda unsere Organisation

„kwa moyo Uganda – empowering children with help from the heart" gegründet.

 

Florence Buluba ist die geschäftsführende Direktorin von NACWOLA  hat den Vereinsvorsitz von Kwa Moyo Uganda übernommen.

Beth Rosalie Nakayenze ist die 2. Vorsitzende.

Jane Nadunga-  eine ehemalige Bankdirektorin -  hat die Aufgabe des Schatzmeisters übernommen.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir eine Reihe sehr engagierter Frauen  zu unserem Team Uganda zählen können.

 

Alle Mitglieder dieses ugandischen Vereins zahlen  einen für Uganda angemessenen Jahresbeitrag. Damit ist aber sichergestellt, dass es jedem Mitglied wirklich ernst ist und es wirklich zu der Verbesserung der Lebenssituation von Kindern in seinem Land beitragen möchte.

 

Hier in Deutschland freuen wir uns über viele Spender sowie Paten, die unser Projekt unterstützen und damit vielen Mädchen und Jungen einen guten Start ins Leben ermöglichen.

  

Ganz großartig wäre es, wenn wir auch eine Reihe Menschen finden , die für unser Projekt eigene Fundraising-Aktionen zu Gunsten von „kwa moyo – Hilfe mit Herz für Kinder in Uganda“ durchführen. Benefizkonzerte, Spendenläufe, oder was auch immer – jeder Euro sichert uns den Fortschritt des Projektes.


Durch unsere  ugandische Organisation schaffen wir   Vertrauen in unserer Projektgegend und indem wir klar machen, dass es ein ugandisches und kein deutsches Projekt ist, schaffen wir Akzeptanz in der Gemeinde (das ist durchaus nicht direkt gegeben, nur weil man helfen will).

  

Damit wir auch mit wenigen Geldmitteln mit dem Bau beginnen können, werden wir  alle Gebäude so anlegen, dass wir sie Stück für Stück bauen können.

    

Die "Nach und Nach" Bauweise, half uns  zu starten, auch ohne "große" Geldmittel zur Verfügung zu haben. 

 

 

Daher sind wir für dieses Projekt auf jede - noch so kleine - Spende angewiesen.

 

 

Ergänzung  : Theorie und Wirklichkeit !

 

Im Zeitraum um die Schuleröffnung mussten wir die 6 zur Verbandsgemeinde gehörenden Dörfern , um die ersten Schulerinnen und Schüler auszuwählen.

 

Die extrem bittere Armut in diesen Dörfern hat uns tief erschüttert. Diese Region ist - wie man so landläufig sagt "von Gott und der Welt" vergessen. In vielen Hütten gibt es nicht einmal eine Matratze, sondern die Menschen schlafen auf dem nackten Lehmboden und das unter hygienischen Bedingungen, die wir uns hier in Europa nicht vorstellen können. Sanitäre Anlagen gibt es nicht. Für alle Dörfer zusammen gibt es 2 Wasserstellen und eine Quelle. Es gibt keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und Dinge wie HIV / AIDS Prävention und Familienplanung sind weitestgehend unbekannt. Fast jede Familie hat mehr als 7 Kinder.  10-12 Kinder sind keine Seltenheit. Wir trafen auf junge Mütter , die kaum 20 Jahre alt waren und schon 5 Kinder hatten !

 

Diese Umstände zeigen uns einmal mehr, wie wichtig es ist, auch die Jungen in unsere Schule aufzunehmen. Denn nur wenn auch die Jungen verstehen, dass sich diese Situation ändern muss, dann bekommen die Mädchen die Chance die Welt tatsächlich  verändern zu können.

 

Ein Beispiel aus der täglichen Arbeit von NACWOLA, das Florence immer gerne zitiert : NACWOLA hatte im Norden Ugandas - wo bis vor wenigen Jahren die LRA die Menschen terrorisierte - ein Projekt für Frauen gestartet. Frauen bekamen einen Mikrokredit um Erdnüsse anzupflanzen. Mit großem Eifer versorgten die Frauen die Felder und setzten alles daran, dass die Ernte gut wird. Kurz bevor sie allerdings ernten konnten, haben die Männer es bei *Nacht und Nebel* getan und die Erdnüsse verkauft. Warum ? Weil sie sich ausgeschlossen fühlten.

 

Am 01. Februar 2015 haben die Mütter unserer SchülerINNEN unter Mitwirkung von Florence und Mara die Kwa Moyo Frauengruppe gegründet, die für die Schule Gemüse anbauen wird. Außerdem haben wir der Frauengruppe ein kleines Stück Land gepachtet, wo sie weiteres Gemüse anbauen. Einen Teil für die Schule und einen Teil , um es zu verkaufen und eigenes Einkommen zu generieren. Mara befüllte die Kasse der Frauen mit einem Startkapital von  100.000 UgSh - etwa 30 Euro. Die Frauen sind voller Elan an die Arbeit gegangen. Sie beschlossen, sich alle 2 Wochen zu treffen und jede zahlt bei diesen Treffen 2000 UgSh in eine gemeinsame Sparkasse ein. Mit dem Erlös wollen sie sich irgendwann Schweine kaufen. Ein wirklich guter Plan.

Das sahen die  Männer - und es  machte sich leiser Unmut breit. "Warum werden unsere Frauen bevorzugt ?" Tja - warum ?

Also haben wir auch die *Kwa Moyo Männergruppe* gegründet. Diese treffen sich nun auch 14tägig,  sie wollen eine Hühnerzucht betreiben und auch pro Treffen ihre eigene Sparkasse mit 2.000 UgSh befüllen. . Es wurde vereinbart, dass sie bis Ende März 2015 einen Hühnerstall bauen. Wenn sie das getan haben, werden wir auch der *Kwa Moyo Männer Gruppe*  € 30,- Startkapital geben.

Das ist nun die erste *Männergruppe* mit der ich je zu tun hatte. . . . man lernt nicht aus.

 

Damit ist der *Friede* wieder hergestellt und wir haben - hoffentlich - die Männer mit im Boot.

Hierbei sind uns natürlich die regelmäßigen Workshops wichtig, weil hier getrennt nach Männern und Frauen - auch Themen wie HIV / AIDS und  Familienplanung besprochen werden. Florence - als Sozialwissenschaftlerin - ist hervorragend geeignet die Workshops für die Frauen durchzuführen.

 

Wir schätzen uns besonders glücklich, dass Julius Khaukha, ein Erziehungswissenschaftler mit vielen Zusatz-Zertifikaten, wie  z.B.  in Familienplanung und HIV / Aids Counceling (z.B. bei TASO - der Aids-Organisation, wo er u.a. auch für die Ausbildung der Ausbilder  verantwortlich ist)  die Workshops mit den Männern übernimmt.

 

So lernen wir jeden Tag, wie wichtig es ist, eben auch die Jungen mit einzubinden.

Nichtsdestotrotz bleibt unser Haupt-Augenmerk auf der Förderung von Mädchen !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

info@kwa-moyo.de Tel : 06349 - 990 542  | Spendenkonto : VR Bank Südpfalz IBAN: DE29 54862500 000297 3138 BIC : GENODE61SUW