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Satzung

 

 

 

§ 1 Name und Sitz

 

1. Der Verein führt den Namen "kwa moyo – Hilfe mit Herz für Kinder in Uganda e.V" (Abk. kwa moyo.e.V.) und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Landau eingetragen.

 

2. Der Verein hat seinen Sitz in 76872 Steinweiler

 

§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins

 

1. Zweck und Ziel der Arbeit des Vereins ist:

 

a) Die Unterstützung und Förderung auf den Gebieten:

- der Schulbildung, Berufsbildung sowie der Allgemeinbildung

- Waisenkinderbetreuung

- allgemeiner Entwicklungszusammenarbeit

 

b) Vermittlung von finanziellen Patenschaften zum Zwecke der Bildung.

 

c) Die Unterstützung von Personen oder Personenkreisen mit Krediten in Entwicklungsländern gemäß § 6 - Entwicklungsländer-Steuergesetz, um eine selbständige Versorgung anzustreben.

 

2. In diesem Sinne:

 

a) leistet der Verein sowohl  humanitäre Hilfe vor Ort, als auch Aufklärung und Information über die konkrete Situation der Betroffenen.

 

b) fördert der Verein die Information sowie Aus- und Weiterbildung von Personen, deren Interesse auf den Tätigkeitsbereich des Vereins ausgerichtet ist.

 

c) arbeitet der Verein zusammen mit anderen Organisationen, die Beziehung zu seinem Tätigkeitsbereich pflegen.

 

3. Der Verein kann Mitglied anderer Vereinigungen werden.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

§ 4 Verwendung von Vereinsmitteln

 

1. Alle durch den Verein und deren Mitglieder beschafften Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden und fließen somit bedürftigen Projekten und Menschen zu.

 

2. Die damit geleistete Unterstützung und Förderung soll durch finanzielle Mittel und / oder seelischen Beistand erfolgen.

 

3. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

4. Für die Verpflichtungen des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen. Mitglieder können für die Verpflichtungen nicht haftbar gemacht werden.

 

5. Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.

 

§ 5 Geschäftsjahr

 

Das Geschäftsjahr des Vereins ist gleich dem Kalenderjahr.

 

§ 6 Mitgliedschaft

 

1. ordentliche Mitglieder des Vereins sind die Gründungsmitglieder

 

2. Jedes Mitglied ist verpflichtet einen Mitgliedsbeitrag zu leisten. Der Beitrag für ein ordentliches Mitglied beträgt 150,00 Euro pro Kalenderjahr.

 

3. weitere ordentliche Mitglieder können von den Gründungsmitgliedern durch Beschluss  berufen werden.

4. Ein Anspruch auf Aufnahme als ordentliches Mitglied besteht nicht

5. Es können  Fördermitgliedschaften eingegangen werden, die  vorrangig dem Zweck dienen, die Ziele des Vereins finanziell zu unterstützen. Für eine Fördermitgliedschaft ist  ein Mindestbeitrag von € 50, pro Jahr zu entrichten und kann ohne Einhaltung einer Frist wieder beendet werden. Fördermitglieder sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt.

Empfehlungen von Fördermitgliedern können als Punkt für die nächste Mitgliederversammlung aufgenommen und besprochen. werden

 

6. Personen, die sich in ganz besonderen Maße für die Ziele und den Erfolg des Vereins einsetzen, können  zum Ehrenmitglied ernannt  werden.

 

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1. Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen, ordentliche Mitglieder können Anträge  stellen und vom vollendeten 18. Lebensjahr ab das Stimmrecht ausüben.

 

2. Die ordentlichen Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung des Stimmrechts an ein weiteres ordentliches Mitglied  ist  zulässig.

 

3. Alle Mitglieder – sowohl die ordentlichen als auch die Fördermitglieder - sind verpflichtet, die Ziele und Interessen des Vereins zu unterstützen sowie die Beschlüsse  der Vereinsorgane zu befolgen.

 

4. Alle Mitglieder sind verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung beschlossenen Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Sollte ein ordentliches Mitglied bis zur Durchführung einer Mitgliederversammlung den Beitrag nicht geleistet haben, ist dieses Mitglied nicht stimmberechtigt.

 

 

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss.

 

a) Der Tod bewirkt das sofortige Ausscheiden des Mitglieds.

 

b) Der freiwillige Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären und ist zum Ende eines Kalenderjahres zulässig. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Mitglied verpflichtet, den Mitgliedsbeitrag zu entrichten.

 

c) Der Ausschluss aus dem Verein ist nur im Rahmen der folgenden Gründe zulässig:

- bei Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte,

- wegen unehrenhafter Handlungen,

- wegen vereinsschädigenden Verhaltens.

- bei 2maliger aufeinanderfolgender Nichtzahlung des Beitrages.

 

2. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstands die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder...

 

3. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein erlöschen alle Ansprüche der betreffenden Person dem Verein gegenüber.

 

§ 9 Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 10 Vorstand

 

1. Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Ämter ehrenamtlich aus. Er wird jeweils für den Zeitraum von 5 Jahren gewählt. Mehrfache Wiederwahlen sind zulässig.

a) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Diese Personen vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Jeder ist alleinvertretungsberechtigt.

b) Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der zweite Vorsitzende nur bei Verhinderung des ersten Vorsitzenden und der Schatzmeister  nur bei Verhinderung des ersten Vorsitzenden und des zweiten Vorsitzenden tätig werden darf.

c) Der Gesamtvorstand

  • führt die Geschäfte
  • trägt für eine ordentliche Kassenführung Sorge
  • und bespricht alle grundsätzlichen Fragen, die aus
  • der Arbeit entstehen.

d) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

e) Vorstandssitzungen finden einmal  jährlich statt.

 

§ 11 Mitgliederversammlung

 

1. Alljährlich, möglichst im ersten Quartal des Kalenderjahres, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, in deren Rahmen der Vereinsvorstand einen Jahresbericht sowie die Jahresrechnung vorzulegen hat.

Daraufhin hat die ordentliche Mitgliederversammlung über die Entlastung des Vorstands Beschluss zu fassen.

 

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann stattfinden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert,

 

3. Jede Mitgliederversammlung ist von einem Vorstandsmitglied schriftlich und unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen einzuberufen. Die Einladung kann auch per E-Mail erfolgen. Die Frist beginnt mit der Absendung der Einladungen an die zuletzt bekannte Mitgliederanschrift bzw. an die zuletzt bekannte E-Mail Adresse. Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung kann mit einer Frist von mindestens einer Woche bei Bekanntgabe per E-Mail oder telefonisch eingeladen werden.

 

4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung bezeichnen. Jedes ordentliche Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.

 

Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die mit einer Frist von einer Woche geladen wurde, kann jedes ordentliche Mitglied bis spätestens 2 Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Der Versammlungsleiter hat sodann zu Beginn der Versammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.

 

5. Jede ordnungsgemäß anberaumte (ordentliche oder außerordentliche) Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie beschließt über Anträge durch einfache Mehrheit, soweit sie nicht Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins betreffen.

 

6. Es wird durch Handzeichen abgestimmt,  auch die Wahl des Vorstands ist

per Handzeichen ist zulässig.

Auf Antrag von mindestens zwei ordentlichen Mitgliedern ist jedoch schriftlich und geheim abzustimmen.

 

7. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Stimmenthaltungen der erschienenen Mitglieder zählen als Neinstimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

   

8 .Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung von einem durch die Mitgliederversammlung zu wählenden Versammlungsleiters geleitet. Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die  gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschrift ist durch den von der Versammlung bestimmten  Protokollanten und dem Versammlungsleiter zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Niederschrift. Die Niederschriften zu den Mitgliederversammlungen werden aufbewahrt und jedes Mitglied ist berechtigt, sie einzusehen

 

9. Der Mitgliederversammlung obliegen:

 

a) die Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands,

b) die Genehmigung der Jahresrechnung,

c) die Entlastung des Vorstands,

d) die Wahl des Vorstands,

e) die Wahl eines Kassenprüfers,

f) Entscheidungen zu jeglichen Satzungsänderungen,

g) Entscheidungen über Anträge des Vorstands und der Mitglieder,,

h) die Ernennung von Ehrenmitgliedern,

i) die Auflösung des Vereins.

 

10. Im Rahmen einer ordentlichen Mitgliederversammlung wird ein Kassenprüfer gewählt. Der Kassenprüfer darf nicht dem Vorstand angehören. Er übt sein Amt jedoch entsprechend der Amtsdauer des Vorstands  aus und im Falle des vorzeitigen Ausscheidens aus dem Verein oder dem Rücktritt von der Funktion gelten die Vorschriften  sinngemäß.

Aufgabe des Kassenprüfers ist die Kontrolle und Entgegennahme der Arbeit des Schatzmeisters, insbesondere die Prüfung der satzungskonformen Mittelverwendung. Dieser prüft ebenfalls die Tätigkeit und die Geschäftsführung des Vorstandes auf Einhaltung der ergangenen Beschlüsse unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der Kassenprüfer erstellt einen Bericht über die stattgefundene Prüfung für die Mitgliederversammlung und  beantragt die Entlastung des Vorstandes. Eine Wiederwahl des Kassenprüfers ist zulässig. Der Kassenprüfer muss kein Vereinsmitglied sein.

 

11. Zur Beschlussfassung über die Änderung der Satzung oder des Vereinszwecks sowie über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit der Hälfte aller ordentlichen  Vereinsmitglieder erforderlich. Stimmabgabe erfolgt laut  §7 Abs. 2 dieser Satzung. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung hat spätestens vier Monate nach dem ersten Versammlungstag stattzufinden.

 

Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Einladung zu jener Versammlung muss einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit enthalten.

 

12. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung, des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins enthält, ist eine 3/4-Mehrheit der abstimmenden Mitglieder (Siehe §7 Abs 2 und §11) erforderlich.

 

13. Auch ohne Versammlung der Mitglieder ist ein Beschluss gültig, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich erklären (§32 Abs. 2 BGB).

 

§ 12 Zuwendungen an Organe und Mitglieder des Vereins

 

1. Alle Organe und Mitglieder des Vereins üben ihre Tätigkeit für den Verein ausschließlich ehrenamtlich aus. Vergütungen für regelmäßige und / oder besondere Tätigkeiten des Vereins sind nicht zulässig.

 

2. Kosten, die den Organen und Mitgliedern des Vereins bei der Ausübung von Tätigkeiten im Sinne dieser Satzung entstehen, können diesen ersetzt werden. Dabei sind die Grundsätze der Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit zu beachten.

 

3. Reisekosten, die den Mitgliedern anlässlich der Wahrnehmung von Aufgaben des Vereins entstehen, sind nur nach vorheriger Genehmigung durch den Vorstand unter Berücksichtigung der Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit erstattungsfähig.

 

4. Im Sinne des gemeinnützigen Gedankens bestimmt die Mitgliederversammlung über Art und Umfang der Begriffe "Angemessenheit" und "Verhältnismäßigkeit" im Sinne dieses Paragraphen.

 

§ 13 Auflösung des Vereins

 

1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

 

2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.

 

3. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks, fällt das Vereinsvermögen an das Kinderhilfswerk Plan International Deutschland e.V. mit Sitz in 22305 Hamburg, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 14 Inkrafttreten

 

Die Satzung in der vorliegenden Form wurde am 13.01. 2013 von der Gründungsversammlung des Vereins "kwa moyo – Hilfe mit Herz für Kinder in Uganda" beschlossen   und am 01.04.2013 durch Beschluss der Mitgliederversammlung geändert.

 

Sie tritt nach der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

 

info@kwa-moyo.de Tel : 06349 - 990 542  | Spendenkonto : VR Bank Südpfalz IBAN: DE29 54862500 000297 3138 BIC : GENODE61SUW